Wieder Probleme im Berndl-Bad: Folie statt Fliesen?


KORNEUBURG – Das frisch renovierte Florian-Berndl-Bad bleibt ein Problemfall, wieder wölben sich die Fliesen und drohen sich zu lösen. Keine Panik: Mit einer Folie um 80.000 Euro könnte alles repariert werden.
Das Bisamberger/Korneuburger Florian-Berndl-Bad kommt nicht aus den Schlagzeilen. Die Fliesen im Hallenbad drohen sich zu verabschieden, wölben sich, bekommen Risse. Laut NÖN überlegt der Geschäftsführer des Bades, der Steuerberater Ulf Seifert, nunmehr eine Folie im Hallenbad einzusetzen. Das hat beim Freibad bereits 80.000 Euro gekostet. Doch der Badebetrieb wäre für 10 Tage unterbrochen, allenfalls könnte man im Spätsommer die Arbeiten in Angriff nehmen, so Seifert gegenüber den Niederösterreichischen Nachrichten.

Der „Verein für Energie-Autarkie“ hatte wiederholt gewarnt, dass die Sanierung die schlechtestmögliche Variante sei – weil es zu ungeahnten Folgeschäden kommen werden.

Das trat bereits ein und setzt sich nun fort: Mit über 9 Millionen wurde das Bad bereits doppelt so teuer wie ursprünglich veranschlagt. Die Reparaturen der Reparaturen noch nicht eingerechnet.

Der Bau wurde nie ausgeschrieben, sondern dem ÖVP-Vertrauten Werner Zita anvertraut – der hat leider davor noch nie ein Bad gebaut. Der Verein für Energie-Autarkie fordert, dass die Verantwortlichen zur Rechenschaft gezogen werden.