Neues Afrika-Projekt: Sie können sich beteiligen

Dienstag, 6. November 2018, 19 Uhr Kirchfeldgasse 6, 2102 Kleinengersdorf

Feldarbeit in der Kooperative in Di / Burkina Faso. Für diese Felder bauen wir eine Sonnenstrom-Bewässerung. Foto: Herbert Starmühler

Nachdem unser Projekt einer Sonnenstrom-Anlage für das Augenspital in Zorgho (Burkina Faso) gut läuft, startet Obmann Herbert Starmühler ein weiteres Vorhaben in Burkina Faso. Daran können Sie sich beteiligen.

Herbert Starmühler: „Es ist kein Spendenprojekt mehr, sondern ein Projekt, bei dem wir die Vorfinanzierung leisten, weil ich glaube, dass die Zeit der Geschenke vorbei ist und wir lieber auf Augenhöhe zusammenarbeiten sollten. Das heißt ich/wir finanzieren eine Anlage vor, die Nutznießer zahlen es in Raten (aus den ersparten Beträgen) mit Zinsen zurück.“ Insoferne ist es auch kein Projekt des Vereines für Energie-Autarkie selbst, sondern ein Beteiligungsprojekt in der Verantwortung des Obmannes Herbert Starmühler.

Dieses Vorhaben ist das Projekt

FINANZIERUNG EINER BEWÄSSERUNGS-ANLAGE FÜR DIE BAUERN-KOOPERATIVE IN DÎ / BURKINA FASO

Obmann Herbert Starmühler hat gemeinsam mit dem Vereinsmitglied Salia Konaté (der aus Burkina Faso stammt) das Projekt ausgesucht und vorbereitet, von Seiten der Bauern-Kooperative liegt nun das OK vor. Es geht um den Ersatz einer teuren und wartungsintensiven Dieselpumpe durch eine sonnenstrombetriebene Elektropumpe. Das Projekt hat ein Volumen von 73.000 Euro, Investoren und Investorinnen können sich mit 1.000 – 5.000 Euro beteiligen, und erhalten jährlich eine Verzinsung von 6 % über einen Zeitraum von neun Jahren.

Paradeiser-Ernte der Bauern-Kooperative. In einem fruchtbares, wasserreiches Land. Foto Starmühler

Paradeiser-Ernte der Bauern-Kooperative. In einer fruchtbaren, wasserreichen Region. Foto: Starmühler

Wir haben das Projekt ausführlich beschrieben, Vorzüge und Risiken und die Annuitäten der Tilgung und der Verzinsung aufgeführt und schicken diese Infos gerne zu (bitte über herbert@starmuehler.at anfordern). Es ist eine interessante Investitionsmöglichkeit mit einem starken ethischen Kontext

 

 

DAS PROJEKT
Die Bewässerungs-Anlage für die landwirtschaftliche Kooperative in Dî

Das Projekt PV-Solar-Pumpen zur Bewässerung der Gemüsefelder der Bauernkooperative SOGECAM im Dorf Dî Gmdi errichtet eine Photovoltaikanlage samt elektrische Pumpen und Steuerung, um die bestehende Dieselpumpe zu ersetzen. Die Installation soll vorfinanziert werden, die Rückzahlungen sollen aus den Ersparnissen geleistet werden, die sich aus dem Wegfall von Diesel, Öl und teilweise Wartungskosten ergeben.

 Ausgangslage:
Die Bauernkooperative SOGECAM (Société Générale de Cultures Agricoles et Maraîchères – Vereinigung der Gemüse- und Obstbauern) existiert seit 1974 und ist Eigentümer der Felder. Die Kooperative verpachtet die Felder an ihre Mitglieder zur Pflanzung von Obst und Gemüse und stellt ihnen ebenfalls das Wasser – gepumpt mittels Dieselpumpen – zur Bewässerung der Felder zur Verfügung.

Rechtlich gesehen handelt es sich um eine Kooperative (gleiche Struktur wie ein Verein). Mit dem Vorstandsvorsitzenden Boukary ZOUGOURI sind die Projektverantwortlichen Salia Konaté und Herbert Starmühler im Rahmen der Planungen für dieses Projekt wiederholt zusammengetroffen.

Das Gebiet ist wasserreich und verfügt über fruchtbare Böden, Feldfrüchte (wie Tomaten, Zwiebel, Bohnen, Mais, Gurken etc.) werden angebaut, genauso wie Obst.

Die Ware wird nach Ghana und Côte D’Ivoire (Elfenbeinküste) verkauft. Ein Teil in Burkina Faso.

Die Bauern (Mitglieder der Kooperative) bekommen die Felder und das Wasser von der Kooperative zur Verfügung gestellt, das allerdings mittels sehr problematischer Diesel-Pumpen aus den angrenzenden Seen und Flüssen gepumpt wird.

Problematisch sind die Diesel-Aggregate wegen

teurer Betriebsmittelwie Diesel-Treibstoff und Schmierstoffen (Diesel ist Importware in Burkina Faso und ist fast so teuer wie in Österreich).
hoher Anschaffungskostenfür die Pumpen, die ca. alle 3 Jahre erneuert werden müssen.
– laufend hohem Wartungs- und Reparaturbedarf.
zu niedrigen Leistungen(aus Kostengründen werden billige Pumpen mit sehr geringen Wirkungsgraden verwendet).
Diesel- und Ölverlust, Abgas und permanenter Lärmbelastungfür die Arbeiter und Arbeiterinnen
Wasser- und Bodenverschmutzung, Gesundheitsgefährdung. Obwohl viele Jugendliche gerne in der Landwirtschaft arbeiten würden, treibt sie der Mangel an Energie und Komfort in die Städte.

Die Diesel-Pumpen pumpen nicht nur zu wenig Wasser, sondern fallen auch tagelang aus. Wodurch eine bestimmte Menge und Qualität von Gemüse für die Kunden nicht garantiert werden kann.

Es ist daher das Ziel der Kooperative, diese Pumpen durch Elektropumpen zu ersetzen, die mit dem Strom aus einer Photovoltaik-Anlage betrieben werden.

Die Vorteile der Elektro-Pumpen und der Solaranlage:

– sie halten bedeutend länger (>= 12 Jahre )
– sie sind praktisch wartungsfrei (nur die jährliche Überprüfung der Funktionstüchtigkeit).
– sie ersparen sämtliche Treib- und Schmiermittel
– sie haben keine laufenden Kosten
– kein Abgas, kein Lärm, keine Boden- und Wasserverschmutzung
– machen die landwirtschaftliche Arbeit attraktiver

Es ist geplant, die Solaranlagen so zu bauen, dass der Überschuss-Strom ins öffentliche Netz eingespeist werden kann, denn in der Regenzeit (Juli, August und September) ist der Bewässerungsbedarf sehr gering. Der in dieser Zeit erzeugte Solarstrom kann nicht zur Bewässerungszweck verwendet werden und für anderwärtige Nutzung steht zur Verfügung (Einspeisung ins Netz, Batterieladung, etc.).

Weitere ausführliche Informationen zum Projekt und zur Beteiligung am Projekt mit 6-%-Rendite bitte anfordern:
T: 0664 – 314 15 15, E: herbert@starmuehler.at

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