Afrika-Projekt: Finanzierung geschafft, Umsetzung gestartet

Die Finanzierung der solarbetriebenen Pumpe in Burkina Faso ist geschafft, die Bauarbeiten haben schon begonnen. Früher als geplant.

Mehrere Mitglieder unseres Vereins für Energie-Autarkie haben sich an dem Investitions-Projekt beteiligt: Sie zahlten im Sinne einer Crowd-Finanzierung in einen Topf ein, um die Errichtung einer solarbetriebenen Wasserpumpe (genauer: zweier Pumpen) zu ermöglichen. Damit werden die Felder einer Bauern-Kooperative in Dî, einer kleinen Ortschaft im Nordwesten von Burkina Faso, in Zukunft bewässert. Teure und umweltschädliche Dieselpumpen können so ersetzt werden.

Die Umsetzung hat begonnen: Ende Februar wurden noch einmal Boden- und Wasserprüfungen vor Ort durchgeführt, Anfang März startet in Ouagadougou die Produktion des Comtoirs, also des Gestells für die Solarpaneele, das gleichzeitig als schattenspendender Verkaufsplatz genutzt werden kann.

Pumpen bereits geliefert
Wichtig ist auch, dass die extra angefertigten Pumpen der Firma Danfoss aus Deutschland bereits nach Österreich geliefert wurden – und Mitte März per Container nach Afrika verschifft werden.

Herbert Starmühler, der mit seiner Fa. autark.cc für die Finanzierung zuständig ist: „Derzeit sind wir damit schneller als im Plan, aber diverse Verzögerungen können ja noch kommen.“ Salia Konaté, Techniker vor Ort, ist ebenfalls zufrieden und widmet sich nun den üblichen Formalitäten beim Zoll.

Bessere Sicherheitslage
Besonders erfreulich ist für ihn, dass sich die Sicherheitslage in Burkina Faso merklich gebessert hat. Ein Personalwechsel in der zuständigen Behörde bzw. bei der Armee scheint ein Umdenken ausgelöst zu haben, die Armee geht nun wesentlich entschiedener gegen die Terroristen vor.

 

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