Photovoltaik: Beteiligungs-Anlagen geprüft

Die ersten Berechnungen zeigen: Unsere PV-Gemeinschaftsanlage sollte eher größer dimensioniert serden.

Thema PV Bürgerbeteiligungsanlage:

  • Private Freiflächen vom Landwirt Ernst Moser wurden besichtigt (Walter, Herbert Helmut)
  • Mögliche elektrische Anschlusspunkte wurden daraufhin bei Wienenergie inoffiziell angefragt (Walter). Anschlusskosten für den sinnvollsten Anschlusspunkt also nahe dem Kreisverkehr wurden von Wienenergie mit € 35.000,- oder sogar mehr geschätzt. Kosten für die 20 kWp Anlage (erste Kostenschätzung liegt vor: € 75.000,-) plus Kosten für Betonfundamente und Einzäunung würden eine Anlage in der Größe von max. 20 kWp unrentabel machen. Daher wird eine größere Anlage ins Auge gefasst (bis max. 250kW gibt es vereinfachte Genehmigungsverfahren laut NÖ Elektrotechnikwesengesetz)
  • Formale Zuständigkeit erörtert (Helmut). Laut Gemeinde (nach Absprache mit BH) ist eine Bauanzeige wie bei Hausbau erforderlich mit gleichem Verfahrensablauf. NÖ Elektrotechnikwesengesetz liegt vor.
  • Berndl Bad wurde besichtigt (Walter, Helmut). Unverbindliche Auskunft von Fachfirma eingeholt: PV Anlage auf Carport wäre zwar genauso rentabel wie eine PV Anlage auf dem Dach des Bades nur ist der Aufwand deutlich höher obwohl es fertige Gesamtanlagen sogar inkl. Batterieladestationen für Fahrräder oder E-Mobile gibt. Hier ergäbe sich ein Mehrfachnutzen: Beschattung, Energieerzeugung, elektr. Fahrzeugbeladung. Das Dach des Bades mit PV Paneelen zu bestücken wäre die effektivste Lösung und sollte auch in ein thermisches Konzept passen welches eventuell einen Teil der Dachfläche für Solarthermie nutzen würde. Ob und welche Dachfläche für eine PV-Anlage beim Berndlbad zur Verfügung stünde bleibt abzuwarten bzw. gilt es vordringlich zu klären. Die Kosten für die PV Anlage beim Bad könnten jedenfalls über das vom Verein angestrebte Bürgerbeteiligungsmodell gedeckt werden. Die Statik des Dachs war in Diskussion, dürfte aber kein Problem darstellen, da mit einer Gewichtsbelastung von lediglich 25kg je m² zu rechnen ist.

Rentabilitätsrechnungen für PV Freiland- und Aufdachanlagen wurden unter verschiedenen Annahmen präsentiert (Helmut). ROI Zeiten von 9 – 15 Jahren wurden ermittelt.
PV-Einkaufsgemeinschaften wurden vorgestellt: Herbert erläutert Gemeinschaft von Maria-Enzersdorf. Peter Socher erläutert Anbieter von Selbstbauanlagen inkl. Service zur Endabnahme durch Elektriker.

Früherer Status zurt PV:

In der Sitzung vom Mittwoch 31. August 2011 (Teilnehmer: Herbert Starmühler, Gerhard Stawa, Franz Wührer, Peter Sochor, Christian Wimmer, Fritz Binder-Krieglstein, Helmut Fitz, Norbert Palecek, Gerald Valenta, Michael Schwarzott, Helmut Prinz) wurden folgende Beschlüsse gefasst:

Ziel der PV-Gruppe:

  • Beratungsbereitschaft für Interessenten von Kleinanlagen also für private Haushalte bis ca. 5kWp
  • Aktiv große Anlagen im Gemeindegebiet anstoßen in Form von Bürgerbeteiligungsanlagen. Mögliche Flächen sind.
  • Dächer von öffentlichen Gebäuden (Gemeinde) oder
  • Industriegebäuden (Blaha etc….)
  • Freiflächen von Landwirten

Bürgerbeteiligungsanlage:
Ziel sollte es sein so bald wie möglich eine Anlage anzumelden um „einen Fuß in der Tür zu haben“
Zu diesem Zweck könnte eine Betriebsführungsgesellschaft gegründet werden. Ob hier eine Genossenschaft, GmbH, AG oder sonstige Gesellschaftsform ideal ist gilt es juristisch zu klären. Selbst der Verein hätte die Möglichkeit zumindest die Anmeldung in die Wege zu leiten.
Zieldefinition sollte sein ob die Gesellschaft Gewinne machen soll, nur kostendeckend arbeiten soll etc.. Danach richtet sich auch ein mögliches Vergütungs bzw. Dividenden Modell für die Investoren also die Bürger. Die Gesellschaft hat sich mit allen Themen einer Firma zu beschäftigen wie z.B. Gewinne/Verluste, Verlustabschreibung, Bussinessplan, Finanzplan, Versicherungen etc..
Um eine schnelle Realisierung ins Auge fassen zu können wurde angedacht eher eine kleinere Anlage aufzustellen. Die Dachgrößen z.B. beim AZB würden für Anlagen >40 kWp reichen. Anlagen bis 20kWp haben aber einen gewissen Förderungsvorteil. Für diese Anlagengröße ist etwa eine Bruttofläche von 300m² erforderlich. Kostenpunkt Datum Feb. 2011) ca. €75.000,- (aktuelles Angebot muss erst eingeholt werden und dabei sollte der Standort bereits bekannt sein).
Zur Diskussion wie eine Beteiligung erfolgen könnte wurde von Michael Schwarzott angemerkt, dass es ein Unterschied ist ob man (Hausnummer)200 Leute mit € 1000 beteiligen lässt oder 2000 Leute mit € 100,-und zwar schon rein aus organisatorischer Sicht!
Im Falle o.g. Anlage könnte sich eine Beteiligung mit z.B. € 500,- dann auf 150 Anteilsscheine Aufteilen. Weiter Anteilsscheine können ausgegeben werden um die nächste Anlage in Angriff zu nehmen.

Nun gilt es, geeignete Dachflächen zu finden.

Interessenten (sowohl als „Investor“ als auch als Grund-/Dachbesitzer) melden sich am besten beim Leiter der Arbeitsgruppe: Helmut Prinz 0664 / 536 20 90, email: helmut.prinz@direkt.at.

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